Wer sich im Mittelstand mit Digitalisierung beschäftigt kann es schon mal mit der Angst zu tun kriegen. Dabei ist das Gefühl “abgehängt zu sein” nur subjektiv.

Mit seinem Beitrag auf der diesjährigen Jahrestagung des UPJ Netzwerks im “Roten Rathaus” von Berlin will Tim Behrendt, Geschäftsführer von Dexa Consult, den Zuhörern aus Verbänden, Politik und Wirtschaft Mut machen.

“Wir sehen immer die selben Folien in Vorträgen und hören die selben Schreckensszenarien zur Digitalisierung. Dabei wird uns eingeredet, dass “die” schon viel höher, schneller, weiter sind als wir. Doch ist nicht Angst der schlechteste Motivator, den es gibt?

Der Deutsche Mittelstand hat schon mehr als einmal bewiesen, dass er technologischen Wandeln meistern und am globalen Markt bestehen kann. Anders als oft heraufbeschworen, gelingt das aber nicht (nur) durch disruptive, marktverändernde Geschäftsmodelle. Vielmehr sind es die vielen kleinen Schritte, die zum Ziel führen.

“Macher”-Mentalität und konsequentes Projektmanagement sind der Schlüssel zum Erfolg.

“Wir brauchen weniger die Suche nach dem heiligen Gral, sondern Projekte mit konkreten Ergebnissen. Unternehmen müssen Digitalkompetenz erlernen, das gelingt am besten durch handelbare Projekte und gute Netzwerke”, so Behrendt. Erste Punkte zum Anpacken können aus den Bereichen “Digitales Geschäftsmodell”, “Digital Customer Experience” oder “Digitale Prozesse” stammen.

Unternehmen, die sich bei diesen Themen umsehen und eine Strategie erarbeiten, finden mehr als genug zu tun um echte Digitalkompetenz zu erlernen und den Change zu leben.

Foto: Tim Behrendt, Geschäftsführer Dexa Consult GmbH, aufgenommen und bereitgestellt durch UPJ

Wir bedanken uns bei unseren Nachbarn und Freunden für das tolle Osterfeuer 2017 und wünschen allen ein frohes Osterfest! Dem Wetter sei dank, war es ein tolles Erlebnis für Groß und Klein! Die Erlöse vom Bratwurst- und Getränkeverkauf kommen dem örtlichen Sportverein zu Gute!

                    

Liebe Freunde, liebe Nachbarn,

zum Osterfest möchten wir Euch herzlich zu unserem Osterfeuer einladen.
Start ist Ostersamstag (15.4.2017) um 18 Uhr.

                    

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) engagiert sich seit Jahren bei der Digitalisierung und unterstützt unter anderem die Initiative “Digital in NRW” des Bundeswirtschaftsministeriums

Die Digitalisierung ist eine große Herausforderung im Mittelstand und das branchenübergreifende Top-Thema.

Der BVMW betätigt sich schon lange auf diesem Gebiet und bietet mittelständischen Unternehmen Hilfestellung, Impulse und Netzwerkzugang für ihre Projekte.

Dabei haben Dexa Consult und der BVMW besonders eines gemeinsam: Uns geht es um konkrete Projekte und bodenständige Lösungen. Das beweist der BVMW unter anderem durch sein Engagement in den “Kompetenzzentren Mittelstand 4.0”, zum Beispiel gemeinsam mit dem Fraunhofer-IML in Dortmund und weiteren Kooperationspartnern.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und Verbandsmitgliedschaft mit vielen spannende Gesprächen und Projekten.

Foto: Tim Behrendt, Geschäftsführer Dexa Consult GmbH (links) und Gerhard Draband, Leiter des BVMW Kreisverbandes Hamm/Unna (rechts)

Das 21. Jahrhundert steht unter dem Stern der Digitalisierung. Doch gleichzeitig gilt es das Millennium-Thema der Nachhaltigkeit nicht aus den Augen zu verlieren. Wo sind die Schnittmengen? Wo die Widersprüche? Gibt es Synergien und Chancen?

Diesem Thema widmet sich die diesjährige Jahrestagung des Nachhaltigkeits- und CSR-Netzwerks UPJ am 30.03.2017 in Berlin. Im Rahmen diverser Vorträge und Workshops werden die Schnittmengen der Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung herausgearbeitet und praktische Ansätze entwickelt, wie Unternehmen sich den Themen nähern können. Dexa Consult begleitet die Veranstaltung durch einen Fachvortrag.

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist noch bis zum 23. März möglich.

Hier gelangen Sie zum Programm.

 

Dexa Consult

CHANGE BEGINS TODAY.

Die Welt wird digital. Das hört man inzwischen fast täglich aus den Reihen der Spitzenpolitik. Doch das stimmt nicht! Die Welt ist bereits digital, die Politik aber nicht. Mit Hilfe des Themas “Schriftformerfordernis” möchte ich ein Beispiel für das Fehlen an Strategie und Führung aufzeigen.

In Deutschland gibt es verschiedene Gesetze, die einen Vertragsabschluss zwischen zwei Parteien in Schriftform erfordern. Um es kurz zu machen, “in Schriftform” bedeutet: unterschrieben in Handschrift, versandt und aufbewahrt im Original. Keine normale E-Mail, kein normales PDF, auch kein FAX.

Mit dem e-Government Gesetz hat die Bundesregierung 2013 den Weg für einen nachvollziehbaren und rechtssicheren Datenaustausch frei gemacht. Denkste.

Nur eine qualifizierte elektronische Signatur (QeS) erfüllt die Bedingungen des Erfordernisses der Schriftform

Mit der Einführung der De-Mail hat die Bundesregierung eine sichere und nachvollziehbare Infrastruktur für die rechtlich saubere digitale Kommunikation geschaffen. Doch leider erfüllt die De-Mail an sich nicht die Voraussetzungen des Schriftformerfordernisses, da sie im Grunde keine “qualifizierte elektronische Signatur” enthält.

Stand Februar 2017 gibt es nur zwei verbreitete Möglichkeiten diese zu erlangen:

Der neue Personalausweis mit digitaler Signatur, sofern man ihn dafür hat freischalten lässt, kann gegen Zukauf eines Lesegerätes (ab circa 50 EUR), qualifiziert elektronisch signieren. Wer das einmal ausprobiert hat, schmeißt das Gerät allerdings schnell an die Wand und wünscht sich seinen alten Perso zurück.

Sieht man von der unterirdischen Verbreitung des digitalen Personalausweises und der Lesegeräte ab, so stellt man in der Nutzung fest, dass der Durchschnittsbürger oder -gewerbetreibende viele Hindernisse zu überwinden hat, bis das Ganze mal läuft. Man muss Treiber installieren, Admin-Rechte haben, benötigt eine Software (gegen Geld) oder muss eine Internetplattform nutzen die gelinde gesagt “buggy” ist. Man kämpft mit schlechter Benutzerführung und verwirrenden Bezeichnungen und muss verschiedene PIN-Nummern und Passwörter wissen. Zu guter Letzt wird man noch mit diversen unverständlichen Benutzeraufforderungen bombardiert, die nur Informatiker verstehen.

Wer hier Beharrlichkeit beweist, erlangt zumindest die Erkenntnis, dass dieses Konzept bei Steve Jobs in einer Präsentation wohl höchstens zu einem cholerischen Anfall gereicht hätte, als zur Marktreife.

Dabei sei anzumerken, dass dieser Artikel sich auf das digitale Signieren von z.B. PDF Dateien zum Erfüllen des Schriftformerfordernisses bei Verträgen bezieht, es aber die ein oder andere behördliche IT-Lösung gibt, die es geschafft hat den digitalen Personalausweis durchaus nutzerfreundlich in ihr Antragswesen zu integrieren.

Es geht auch noch komplizierter

Alternative zwei: Sie bestellen (gegen Zahlung einer Zweijahresgebühr von 129,27 EUR) eine digitale Signaturkarte bei der Bundesdruckerei.

Hier erleben Sie den gleichen Software Alptraum, können sich aber noch an vier weiteren Dingen erfreuen: Die Notwendigkeit für ein teureres Lesegerät einer höheren Klasse, eine mehrwöchige Bearbeitungszeit bevor sie loslegen können, das PostIdent Verfahren der Deutschen Post und noch mehr PINs und Passwörter. Um mit denen nicht durcheinander zu kommen erhalten Sie eine Tabelle (zum ausdrucken *g*) welches Passwort für was gedacht ist. Leider stimmen die Bezeichnungen der PINs und Passwörter nicht mit den im System abgefragten Bezeichnungen überein. Viel Erfolg!

Digitalisierung in der Politik fordert in der Regel von den Endnutzern und Steuerzahlern zwei Dinge: Geduld und Leidensfähigkeit.

Was lernen wir daraus?

Ein Konglomerat aus verschiedenen Protagonisten verbockt hier ein für das Thema e-Government essentiell wichtiges Instrument. Die Politik, die Bundesbehörden sowie Hersteller von Hard- und Software liefern alles, was für ein funktionierendes System notwendig ist, vergessen aber grundlegende Elemente wie Benutzerfreundlichkeit und Bürokratiefreiheit. Das alles hat mit Datensicherheit nichts zu tun, es ist schlicht und ergreifend handwerklich schlecht gemacht.

Zuerst gilt die Kritik der Politik: In 2017 sollen keine neuen Schriftformerfordernisse per Gesetzt erlassen, sondern abgebaut werden. Leider passiert das Gegenteilige (siehe die Reform des AÜG zum 1.4.2017).

Bei der Umsetzung gilt es die Experten aus den Herstellerfirmen und Ministerien sowie das Thema Datensicherheit ernst zu nehmen, ohne Frage. Gleichzeitig gilt es aber auch das Prinzip der Anwenderfreundlichkeit, Einfachheit und Praktikabilität zu beachten.

Wer glaubt, er könne eine massentaugliche IT-Lösung nur durch das zusammenzimmern einer technischen Lösung auf die Beine stellen, irrt. Bedenkt man die langfristigen Ziele von e-Government, bis hin zum “Wählen per App”, muss man doch stark an der Umsetzung zweifeln.

Im Bürger- und Unternehmensalltag brauchen wir:

  • Mehr Software-Lösungen
  • Mehr gute Software-Lösungen
  • Mehr Nutzerfreundlichkeit und Einfachheit in den Software-Lösungen
  • Mehr oder ein gleiches Maß an Sicherheit

Packen wir es an!

 

Nachtrag: Wir freuen uns sehr auf neue Lösungen beim Thema “Qualifizierte elektronische Signatur” und warten gespannt die diesjährige CeBit ab!

Kommende Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen

Neuigkeiten

  • Beim Landeskongress Nord des #IGZ in Lübeck 🏰 ging es in dieser Woche unter anderem um die Zukunft der Personalwirtschaft 👩‍🔧👨‍💼👩‍🔬. Dexa Geschäftsführer Tim Behrendt programmierte Live mit den Teilnehmern eine KI auf der Bühne und erklärte das Thema "Künstliche Intelligenz" anschaulich. Der Arbeitsmarkt verändert sich und Digitalisierung ist einer der Schlüssel um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. ✌️ ...

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  • Wir durften gestern gemeinsam mit der Social Media Community Dortmund Teil einer exklusiven Vorabführung in der neuen Ausstellung der DASA „Neue Arbeitswelten“ sein. Die Ausstellung zeigt, wie künftig Arbeitsplätze aussehen können und welche modernen Hifsmittel die Technik uns bieten wird....

  • Beim Business Breakfast des BVMW im Maximare in Hamm ging es um das Thema Digitalisierung und die betriebswirtschaftliche Auswertung. Für den Mittelstand, für die Digitalisierung....

  • Auch beim Unternehmerforum Möhnesee ging es um das wichtige Thema Digitalisierung. Dexa Geschäftsführer Tim Behrendt warb für einen angstfreien Umgang mit neuen Technologien und stellte eine systematische Vorgehensweise für Digitalisierungsprojekte vor. Vielen Dank an die Gastgeber der Jochem Schulte GmbH & Co. KG und das Forsthaus am Möhnesee für den tollen Veranstaltungsrahmen....

  • Auf dem Mobile World Congress in Barcelona wurde die neue Generation des schnellen Datenfunks 5G vorgestellt. 5G verspricht bis zu zehn Gigabit pro Sekunde und ist damit hundert mal so schnell wie der Vorgänger 4G (LTE). Hierzulande haben jedoch noch viele das Problem, dass Sie nicht einmal eine 4G Verbindung bekommen. Kennt Ihr dieses Problem auch oder gehört Ihr zu den Glücklichen mit einer schnellen Verbindung?...

  • Während viele Nationen mit der Umsetzung der Industrie 4.0 zu kämpfen haben, plant Japan eine Society 5.0. Hierbei wird von einer komplett vernetzten Gesellschaft gesprochen. So sollen z. B Roboter dem Menschen in seinen alltäglichen Aufgaben helfen. Was denkt Ihr über diese absolute Vernetzung?...

  • Der QR-Code wurde bereits 1994 erfunden um bei Toyota Baugruppen und Komponenten für die Logistik zu markieren. Seit 2007 finden wir ihn auch in Europa auf immer mehr Zeitungen, Plakaten und auch in der Fernsehwerbung. Nutzt Ihr QR-Codes oder ist euch das scannen zu lästig?...

  • Das Jahr 2002 gilt als der Beginn des digitalen Zeitalters. Warum das so ist? 2002 War es der Menschheit zum ersten Mal möglich, mehr Informationen auf digitalen Medien als analog zu speichern. Wer von euch hat noch mit einem C64 gearbeitet?...

  • Viele der kleinen und mittelständischen Unternehmen kennen das Problem: Das Tagesgeschäft nimmt so viel Zeit in Anspruch, dass am Ende des Tages die Zeit für einen Blick in die Zukunft des Unternehmens fehlt. Selbst wenn die Dringlichkeit, das Unternehmen für die Zukunft zu wappnen bekannt ist, liegt es häufig an Zeit und Geld, dass nichts unternommen wird....

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